Sägeteilaufnahme

Sägeteilaufnahme

Sägeteilaufnahme

Die Sägeteilaufnahme ist eine teilespezifische Vorrichtung für den Einsatz in einer Kreissägemaschine.

Diese Art von Vorrichtung eignet sich besonders zur Aufnahme von Werkstücken unterschiedlichster, auch komplizierter Geometrien wie z.B. dreidimensional gebogener Rohre.  

Je nach Anforderung können alternativ auch artverwandte Trennaufnahmen für den Einsatz in Schneideautomaten angeboten werden.

Allgemein

Die Sägeteilaufnahmen werden in der Regel in einem Verbund mit anderen Vorrichtungen und Werkzeugen eingesetzt, die zu unserem Produktportfolio gehören.

Diese wären z.B.:
  • Form- und Lochwerkzeuge
  • Biegewerkzeuge
  • Biegelehren / Einstellhilfen für Biegewerkzeuge
  • Kontrollvorrichtungen

Mögliche weitere Kombinationen können gerne mit uns abgestimmt werden.
Sägeteilaufnahme in einer Säge
Sägeteilaufnahme in einer Säge
Sägeteilaufnahme im ausgebauten Zustand
Sägeteilaufnahme CAD Zeichnung

Aufbau und Funktion:

Die Sägeteilaufnahme besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, einem Ober- und einem Unterteil.

Der untere Teil der Vorrichtung bildet die Teilaufnahme, in das das Werkstück eingelegt wird.

In diese Teilaufnahme ist die Werkstückkontur in Form von Rohrkanälen eingearbeitet, welches ein Höchstmaß an Lage- und Wiederholgenauigkeit garantiert.
Die Aufnahme kann von Hand auf den Maschinentisch gesetzt und auf diesem über zwei einrastbare Arretierhebel fixiert werden.

Das Oberteil der Vorrichtung ist über eine Verschraubung mit der Hubspindel der Sägemaschine verbunden und dient zum Einspannen des Werkstückes während des Bearbeitungsvorganges.

Durch die einfache Montage von Ober- und Unterteil fallen sehr kurze Rüstzeiten von weniger als zehn Minuten an.
Mit der im Bild abgebildeten Sägeteilaufnahme lassen sich zwei Schnitte in einem Arbeitshub durchführen:

  • Trennung des als Doppelteil gebogenen Rohres in zwei Hälften.
  • Beschneiden der jeweiligen Doppelteil-Hälfte (nach entsprechendem Umlegen der  Teile) zum Rohr  auf Fertigmaß. Hierbei werden die Rohrlängen durch die jeweilig in die Werkstückaufnahme eingebrachten Festanschläge definiert.
  • Die Arbeitsfolge der Vorrichtung ist so getaktet, dass aus einem Doppelteil in zwei Arbeitshüben, zwei fertige Einzelteile fertig gestellt werden.

Dieses kann dann auf der abgebildeten (Kontroll)-Vorrichtung, die zugleich als Biegelehre für das als Doppelteil gebogenen Rohres dient, überprüft werden.

Durch die einschwenkkbaren Anschläge wird die Werkstücklänge des Fertigteils abgefragt.